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25 Der Thyrkreis Das himmlische Ordnungsprinzip |
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Der sogenannte „Tierkreis“ der Astronomie (und Astrologie) hat nichts mit Tieren zu tun, wie die Sternbilder Jungfrau, Waage, Schütze, Wassermann und Zwillinge zeigen. Die Silbe „Thyr“ (wie bei Tyrol, Thüringen, Thürnau) meint die germanische Gottheit „Thyr“, den Dreh- und Angelpunkt, den Jahresgott als zwölfgeteilter Jahreskreis, in dessen Mittelpunkt das menschliche Leben stand. Mit der Zeit wurde daraus sprachklanglich der Tierkreis. Astronomie und Astrologie waren ursprünglich eine Einheit, wobei es damals nur um den Gang der Sonne (um ihren Einstrahlungswinkel auf die Erde) gegangen ist. Die Sonne war das göttliche Gestirn, der sichtbare Ausdruck der Schöpferkraft, die den Menschen alles gab, was sie zum Leben brauchten. Diese Gottheit bot verschiedene Lebensqualitäten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. So wurde der Jahreskreis nach diesem natürlichen Ordnungsprinzip eingeteilt, und der Stand der Sonne nach den betreffenden Sternbildern benannt, so wie das Ziffernblatt einer Uhr die Zeit und somit die Tagesqualität angibt.
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Frühling
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Sommer
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Winter
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Herbst
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| Die scheinbare Jahresbahn der Sonne verläuft durch die Sternbilder des „Thyrkreises“, der gegenüber dem Himmelsäquator um 23,5 Grad geneigt ist. Die eingezeichneten Daten markieren die Stellung der Sonne jeweils am Beginn der Jahreszeiten. Die Angaben der Jahrezeiten zeigen den Nachthimmel. Die Sonne steht dann gegenüber. | |||
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