Info 20
„Kinder schafft Neues!“ (Richard Wagner)
Eine Antwort auf „rechte“ Politik

Nicht nur die Philosophie hat Axiome, also Grundgesetze, die nicht bewiesen werden müssen, weil sie unmittelbar einsichtig sind („einleuchtend“). Auch die Geschichtswissenschaft hat ihr „Axiom“ und das lautet:
„Die Geschichte schreibt der Sieger.“

Die Deutschen haben viele Kriege verloren, um die Bedeutung dieser Aussage schätzen zu können. Die Geschichtswissenschaft war immer die Darstellung der Machthabenden. Da muß man sich fragen, inwieweit die Geschichte als Wissenschaft Täuschung ist. Die Historiker Burkhardt und Karlheinz Deschner bestreiten den wissenschaftlichen Charakter der Historik. Napoleon nannte die Geschichtsschreibung „eine Fabel“. Damit ist gemeint, was unsere Kinder in der Schule lernen müssen: eine Fabel! Und wer sie nicht kennt, die Fabel, bekommt schlechte Noten. Im späteren Leben werden die „schlechten Noten“ drastischer ausgeteilt. Heute läuft jeder Gefahr, der gegen die offizielle Version der Geschichtsdarstellung des 20. Jahrhunderts und insbesondere des zweiten Weltkriegs und seiner Ursachen öffentlich auftritt, strafrechtlich verfolgt zu werden. Das Sitzenbleiben (in der Schule) wird zum Einsitzen ins Gefängnis. Schon im Mittelalter wurden Andersdenkende (die Ketzer, die Häretiker) geächtet, verfolgt, verbrannt. Heute geschieht das in nicht weniger grausamer Weise durch Rufmord und Existenzzerstörung, Gefängnis. Viele Andersdenkende sind ins Ausland geflohen, ausländische Wissenschaftler (z.B. der englische Historiker David Irving) haben hier Redeverbot ! Die Presse ist ein entscheidendes Instrument der Machthabenden. Sie hetzt oder verschweigt. Eine „freie Presse“ hat es nie gegeben, es ist immer eine Lizenzpresse, die der Genehmigung bedarf und der Kontrolle untersteht (Info 17). Auch die Fachpresse hat ihre Zensur. Anonyme Begutachter prüfen ängstlich auf ideologische Abweichungen (Info 8).

Es gibt also Maulkorbgesetze z. B. die Paragraphen der „Volksverhetzung“ und der „Gotteslästerung“. Damit werden politische Ziele besonders geschützt. Damit werden aber auch bestimmte Minderheiten fanatischer Machtspekulanten geschützt. Solche Gesetze lassen die Störung oder Verhinderung öffentlicher Veranstaltungen, die Beschlagnahme von Büchern und die damit verbundene Bedrohung der Verlage zu. Auch Rechtsanwälte haben darunter zu leiden, denen man das Recht der Verteidigung politisch Verfolgter absprechen will. Politisch motivierte Urteile werden gefällt. Die gleichgeschaltete Presse flankiert diesen Schutz durch Hetzartikel oder durch Verschweigen. Entgegen der Zusicherung im Grundgesetz gibt es eine Zensur. Das Recht der freien Meinungsäußerung - und damit die Basis einer freien Wissenschaft - ist erheblich eingeschränkt. Viele Deutsche sehen dadurch sich selbst und das Volk bedroht. Der Weltkrieg wurde 1945 nicht beendet, ..... er wird mit anderen Waffen fortgesetzt.

Was kann man tun? Wo gibt es noch einen Weg, sich und dem Volk zu helfen?

„Wo die Gefahr droht, wächst auch das Rettende“ (Hölderlin), heißt es. Ich will es anders sagen. Solange wir die Probleme nur politisch beurteilen, stehen wir dem Giganten hoffnungslos gegenüber. Der politisch erstrebte Weg ist aber nur einer von vielen Möglichkeiten! Das sehen die wenigsten Menschen. Lieber zehren sie sich im politischen Gezänk auf und drehen sich ständig im Kreis, als daß sie die bisher ungenutzten Möglichkeiten wahrnehmen. Damit ist vor allem die politisch „rechte Szene“ gemeint. Seit Jahr und Tag wiederholt man längst bekannte Themen, statt daß man nach weiser, asiatischer Art dem Angriff des Gegners ausweicht und sich auf andere Ziele besinnt. Es scheint so, als ob sich viele Menschen einer Ideologie opfern wollen. Das ist zwar ehrenwert, aber jetzt ist die Zeit gekommen, wo eine andere Taktik angezeigt ist, daß wir uns wie im Mittelalter wieder ganz klein machen, neue Wege gehen und zum Teil aus dem Untergrund (friedlich) wirken. Machen wir uns bewußt: eine Tür scheint derzeit geschlossen, aber hundert andere Türen (Möglichkeiten) stehen offen. Damit gemeint sind die vielen, immer bestehenden und weitgehend ungenutzten Möglichkeiten der Lebensweise, der Gedankenverbreitung und der Kulturgestaltung. Das ist unser Weg. Unser Interesse gilt der Naturwissenschaft, der Wissenschaft von der Natur, die uns hervorgebracht hat: die Ernährung, der Gartenbau, die Himmelskunde, die Kulturgeschichte. Wer hindert uns daran, naturgemäß zu leben und daraus ein neues Denken zu entwickeln?

Literatur: Karlheiz Baumgartl „Die Sonne - Stern und Urprung des Lebens“ (1996), Eigenverlag

 
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